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Nach unserem Besuch bei den Akha sind wir zufrieden und glücklich über all die bisher gemeinsam erreichten Ziele.
Die Projekte unserer Partnerorganisation
Wir konnten mit eigenen Augen sehen, wie sich die verschiedene Projekte unserer Akha-Partnerorganisation >AFECT< weiter entwickelt haben.

Wir besuchten die Schulzentren, in welchen die Akha Kinder leben und zur Schule gehen und gewannen einen Überblick über ihre schwierige finanzielle Situation.

Wir freuten uns auch, über den Fortschritt der Frauenprojekte. Materialien und Rohstoffe zur Weiterverarbeitung werden den Frauen in den Dörfern zur Verfügung gestellt. Aus diesen Materialien fertigen die Frauen Kleidungsstücke, Taschen und andere handwerkliche Arbeiten an, und verbessern somit ihre finanzielle Situation.
Das gerade entstehende Projekt, bei dem die Häuser der Akha durch das Verwenden von gehärtetem Lehm stabiler und sicherer gemacht werden sollen, begrüßen wir ebenfalls sehr. Dabei wird auf chemische Zusatzstoffe gänzlich verzichtet und es werden ausschließlich Naturprodukte verwendet. Des Weiteren soll jedes Akha Haus mit besseren Holzöfen ausgestattet werden, damit die Wärme besser gehalten werden kann.
Gemeinsame neue Projekte: Gesundheitsystem und >Fair Trade Kaffee<
Zwei neue Projekte sollen nun die bisherigen Projekte ergänzen. Hier arbeiten wir direkt mit den Akha zusammen und sind momentan damit beschäftigt, nach Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen.
 
Zu aller erst arbeiten wir daran, dass die Akha über ein gut funktionierendes Gesundheitsnetzwerk verfügen. Es gilt das umfangreiche Wissen über die physische als auch die psychologische Medizin der Akha zu sammen und zu bündeln. Hierzu zählen unter anderem: Heilkräuter, Massagen, Akupunktur und Shamanenrituale. All dieses Wissen muss in einer geeigneten Form erfasst werden und an die jüngere Generation weiter gegeben werden. Des Weiteren setzen wir uns dafür ein, dass die traditionellen Heiler in einer menschenwürdigen und geeingneten Form ihren Beruf ausüben können.

Darüber hinaus haben wir verschiede Sorten von grünen Kaffeebohnen mit nach Barcelona gebracht um sie hier von Experten auf ihre Qualität und potentielle Vermarktbarkeit prüfen zu lassen. Je nachdem wie das Urteil der Prüfer ausfällt, werden wir ein Fair Trade Projekt mit diesen Bohnen versuchen auf die Beine zu stellen. Diese Einnahmen sind sehr wichtig für die Akha, da der Anbau von Kaffee die Haupteinnahmequelle der Akha ist. In den letzten Jahren war ihr fianzieller Ertrag jedoch so gering, dass es sich für sie kaum noch gelohnt hat, überhaupt Kaffee anzubauen.
Volunteers Program und "Eco-School"
Des Weiteren haben wir die Kosten für unserer Volunteers senken können, da wir einige Vermittlungsschritte nun überspringen können.

Zu guter Letzt fördern wir ein gemeindebasiertes Ökotourismus-Programm. Hier werden Interessierte in die Gewohnheiten und Gepflogenheiten des Stammesleben von den Akha selbst eingeführt. Dieses Programm beeinhaltet Expeditionen durch den Jungel, die Einführung in die Flora und Fauna, Seminare über die Agrikultur der Akha, eine Golden Triangel Tour, die Besichtigung der heißen Thermalquellen und der Besuch des Elefantenparks. Hier versuchen wir durch geringe Preise sowohl den Akha als auch deren Besucher gerecht zu werden.
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